Menü

Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.

Gesamtansicht

Detailansicht

 

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 20,

Stadtplan von Brixen um 1930, Besonderheit: Die Hotels werden oben rechts einzeln aufgelistet und im

Stadtplan mit der entsprechenden Nummer bezeichnet. Das Hotel Goldene Kreuz (Hotel Croce d'Oro)

hat auf dieser List die Nummer 6. Die Hausnummer Kreuzgasse 4 wird mit der Nummer 6 der Hotels bezeichnet

und wird mit schwarzer Farbe als Hotel gekennzeichnet. Das Haus Nr. 6 wurde im Stadtplan nicht erfasst und das

Haus Nr. 8 wurde ebenfalls mit schwarzer Farbe als zum Hotel zugehörig gekennzeichnet. Das Haus Kreuzgasse 2

war um 1930 im Besitz der Familie Desaler und hat nicht zum Besitz der Familie Reiserer und auch nicht zum

Hotel gehört. Deshalb ist das Haus Kreuzgasse 2 mit strichlierten Linien bezeichnet.

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 220,

Projekt des Gil-Gebäudes aus dem Jahr 1934 Ecke Romstraße/Hauptstraße.

Da die Romstraße gegen Süden an die Kreuzgasse direkt angrenzt ist auch die Entwicklung der Romstraße für uns

interessant.

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 222,

Das neu fertiggestellte Gil-Gebäude auf der linken Seite, Aufnahme aus dem Jahr 1939  Ecke Romstraße/Hauptstraße.

Im Bildhintergrund ist das Kasernengebäude zu sehen (heute Parkhaus)

 

 

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 249,

Romstraße, vorne rechts die Krankenkasse und westlich angrenzend das Feuerwehrhaus (ca. 2010 abgerissen)

Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1939.

 

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 165,

Romstraße, vorne rechts die Krankenkasse und westlich angrenzend das Feuerwehrhaus (ca. 2010 abgerissen)

Die Aufnahme stammt um 1935.

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 306,

Romstraße, Die Feuerwehrhalle um 1930 (ca. 2010 abgerissen). Abgebildet ist die Feuerwehr und die

Musikkapelle.

 

 

 

 

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 151,

Kreuzung: Hauptstraße (Norden-Süden), Kreuzgasse (Westen), Burgfriedengasse (Osten), Eine ca. 1,5 m hohe

Steinmauer umfasst den Garten Kreuzgasse 10. Dieser Garten mit Einfassung ist bis ca. 1985 so geblieben,

ca. 1985 wurde dann eine Unterführung gebaut und die Mauer etwas zurückgesetzt. Der Garten ist dann bis

ca. 2000 geblieben. Auf dem Arreal dieses Gartens wurde ab 2000 das Citycenter gebaut.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurde die Kaserne ca. 1985 abgerissen und an dessen Stelle das

Parkhaus gebaut. Im Bildvordergrund wurde die Grünfläche  Ecke Staatsstraße, Kreuzgasse ca. im Jahr 2000 im

Zuge des Universitätsbaues eliminiert und die Einfahrt zum Busbahnhof an dieser Stelle gebaut. Ecke Staatsstraße,

Burgfriedengasse wurde ca. 1985 die Mauer abgerissen, ein Wohn- und Geschäftshaus errichte und  die Zufahrt

zur Burgfriedengasse gesperrt. Diese Aufnahme stammt um 1935 und ist besonders interessant da sich alles

verändert hat.

 

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 431-440,

Bittschrift auf Stempelpapier an den Podesta' von Brixen  (kommissarischer Bürgermeister von Brixen während der

Faschistenzeit) , unterschrieben von 28 Gastwirten, darunter auch Peter Paul Reiserer, Goldenes Kreuz aus dem

Jahr 1931. Auszug dieser Bittschrift ... i sottoscritti, gente esperta di affari, non vedono che uno solo mezzo

efficace e cioe' quello di avviare l'industria del forestiere con energici e piu' vasti provvedimenti verso un maggior

sviluppo. .... (Die Unterfertigten ((Gastwirte)), erfahrene Geschäftsleute, sehen nur eine wirkungsvolle Möglichkeit,

nämlich den Fremdenverkehr mit energischen und vielfältigen Maßnahmen zu fördern..... (siehe S. 437)

 

Es handelt sich nicht um eine Protestnote sondern vielmehr um eine Aufzählung von Anliegen mit

der Bitte diesen Anliegen Rechnung zu tragen ("tenerne giusto conto"). Diese Bittschrift ist sehr vorsichtig und

devot formuliert. Die Hauptanliegen sind: a) Steuern: Zu hohe Konsumsteuer, auch alle anderen Steuern und auch die

Gemeindesteuern und die Kurtaxe  sollten reduziert werden. Dies wird begründet da aufgrund der Wirtschaftslage die

Einkünfte um bis zu 50 % im Vergleich zur vorhergehenden Saison eingebrochen sind. b) Plosebahn: Es wird um eine

moderne Verbindung mit der Plose gebeten um den Fremdenverkehr zu beleben c) Ausbau der Straße auf die Plose

d) Sanierungsarbeiten im Straßenbau (Stadelgasse, Altemarktgasse, Romstraße, Bahnhofstraße)

 

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 129-130

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 133

Besonderheit: Die oben eingescannten Auszüge der Seiten 129, 130 und 133 erklären die Italianisierungs-

maßnahmen zwischen dem 1. Weltkrieg und dem 2. Weltkrieg und die Auswirkungen auf unsere Familie und

unsere Geschäftstätigkeit. So erklären sich  die italienischen Vornamen unserer Familienmitglieder, die italienischen

Firmenbezeichnungen (Hotel, Marmeladefabrik, Weinhandlung usw.) und die italienischen Dokumente in dieser Zeit.

Auch unser Hotel hat mit einer viersprachigen Speisekarte die rein italienische Speisekarte rechtlich korrekt umgangen.

Um die rein italienische Bezeichnung Croce d'Oro zu umgehen, wurde in dieser Zeit vermehrt die Bezeichnung

Hotel Reiserer benutzt, da der deutsche Nachnamen erlaubt war. In unserem Archiv finden sich unter anderem

Teller mit der rein deutschen und in gotischer Schrift geschriebenen  Aufschrift "Goldenes Kreuz - Brixen", Diese wurden

von unserer Familie  während dieser Zeit gesetzeskonform aus dem Gebrauch entfernt.

 

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 191

Besonderheit:

- von den 25 angeführten Betrieben gibt es 12 Betriebe nicht mehr, 6 Betriebe haben den Besitzer

gewechselt und nur mehr 7 Betriebe werden noch von der selben Familie geführt (Goldenes Rößl - Fam. Stolz,

Goldenes Kreuz - Fam. Reiserer, Elefant - Fam. Heiß, Kuranstalt von Guggenberg - Fam. von Guggenberg,

Jarolim - Fam. Jarolim, Grauer Bär - Fam. Hillebrand, Stremitzer - Fam. Stremitzer)

- Unsere  Einstufung war Albergo = Gasthof, Nur 5 Betriebe hatten die Bezeichnung Hotel

- von den 25 Betrieben hatten damals nur 9 Betriebe ein Telefon und wir hatten mit der Nummer 56 den

56. Telefonanschluß von Brixen.

- Mit 30 Betten gehörten wir zu den größeren Betrieben von Brixen. Nur 6 Betriebe hatten mehr als 30 Betten, 

2 Betriebe darunter unser Betrieb hatten 30 Betten und die übrigen hatten weniger als 30 Betten.

- Nur 6 Betriebe darunter unser Betrieb hatten auch Zimmer mit fließendem Wasser. Die Zimmer hatten zwar noch

kein eigenes Badezimmer aber es gab zumindest ein Waschbecken mit fließendem kalten und warmen Wasser im

Zimmer. Sogar 2 der 5 Betriebe mit der Bezeichnung Hotel  hatten kein fließendes Wasser im Zimmer.

- Es gab nur 2 Hotels (Elefant und Exelsior) und das Kurhaus Guggenberg mit Zimmer mit eigenem Badezimmer

- die Zimmerpreise waren verglichen mit der Qualität und Ausstattung der anderen Hotels günstig

- Nur 7 der 25 Betriebe darunter unser Betrieb hatten Zentralheizung

- Nur 7 der 25 Betriebe darunter unser Betrieb hatten Garage

Parschalk Norbert, Brixen 1918-1939, Vom Ersten Weltkrieg bis zur Option, Verlag A. Weger, 2003, S. 192.

Diese Werbeanzeige stammt aus Mitte/Ende der 1920er Jahre. Angeführt sind die 2 Kurhäuser, 3 Hotels,

2 Pensionen, 9 Gasthöfe (darunter auch unser Betrieb) und 3 reine Gastronomiebetriebe (Café).

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.