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Bodenehr Gabriel der Ältere, Die Bischöffl.=Residenz Stadt Brixen im Tyrol (Die bischöfliche Residenz Stadt Brixen in Tirol),  G. Bodenehr, Augsburg, in: a) Curioses Staats und Kriegs Theatrum… um 1718, oder b)  weitere Auflage dieses Werkes um 1720, oder c) Europens Pracht und Macht.. um 1720. Es handelt sich um eine Kopie nach der Vorlage des Kupferstiches von Matthäus Merian d. Ä. aus: Topographia Provinciarum Austriacarum… Frankfurt am Main, 1649 und weitere Auflagen 1656 -1736. Diese Radierung stammt von Johann Stridbeck dem Jüngeren, Bodenehr erwarb 1717 Stridbecks Verlag mitsamt allen Kupfertafeln und veröffentlichte die weiteren Auflagen unter seinem eigenen Namen. Zum Unterschied von Stridbecks Erstauflage ließ Bodenehr die Brixner Ansicht immer auf zu knappen Papierbögen drucken, weshalb  eine Anstückelung – mit anschließend passgenauem Zusammenkleben der beiden überlappenden Teile – erforderlich war. Dies ist auch bei diesem Kupferstich der Fall.

Siehe: Hellrigl Wolfgang, Stanek Martina, Brixen in alten Ansichten, Geschichte der druckgrafischen Veduten der Bischofsstadt und ihrer Umgebung, Tappeiner AG, Lana 2002. S. 24-25, 30-31

Dieser abgebildete Kupferstich befindet sich im Archiv Reiserer

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