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- Bad Neuenahr, Hotel Westend, Hauptstr. 123, 125, 127,D-53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler,Rheinland-Pfalz

Dieser Hotelprospekt stammt aus den 1950er Jahren. Der damalige  Besitzer ist Reiserer Herbert - Sohn von Reiserer Peter Paul und 

Bruder von Reiserer Sieghard. Das Hotel Westend war zu dieser Zeit ein sehr schönes mondänes Hotel mit 34 modernen, großzügigen

Gästezimmern, die alle mit eigenem Badezimmer ausgestattet waren. Das Hotel verfügte über einen wunderschönen Speisesaal der um

die Jahrhundertwende dem  barocken Stil nachempfunden wurde und sich somit vom Jugendstil unterschied. Außerdem verfügte das

Hotel über zahlreiche andere Räumlichkeiten die im Jugendstil gehalten wurde, so beispielsweise die Eingangshalle und verschiedene

Aufenthaltsräume. Das Hotel befand sich in bester Lage im zentrumsnahen Bereich von Bad Neuenahr und hatte rückseitig einen großen

Park mit altem Baumbestand.


Das Hotel wurde  um die Jahrhundertwende im Jugendstil errichtet. Nach mehreren Besitzerwechsel kaufte Ende der 1930er Jahre  Reiserer

Peter Paul dieses Hotel und übertrug zunächst nur  die Führung seinem Sohn Herbert Reiserer, der zusammen mit seiner Frau Berta Reiserer

dieses Hotel führte. Peter Paul Reiserer kaufte dieses Hotel als Sicherheit bei einer Ausweisung der Familie Reiserer aus Südtirol (Option - 

deutsche Staatsbürgerschaft) eine neue Heimat zu haben. Es ist bei Peter Paul  Reiserer und Sieghard Reiserer trotz Option und trotz

der deutschen Staatsbürgerschaft ab 1939 nicht zur Abwanderung und auch nicht zum Verkauf der heimatlichen Besitztümer gekommen.

Nach dem 2. Weltkrieg 1945 überschrieb Peter Paul Reiserer seinem Sohn Herbert Reiserer den Besitz des Hotel Westend - da es ab diesem

Zeitpunkt für Peter Paul Reiserer sicher war, dass er hier in Brixen seine 2 Betriebe (Hotel und Marmeldadefabrik/Weinhandlung  in der Kreuzgasse)

weiterführen würde. Bis Mitte der 1950er Jahre führte Herbert zusammen mit seiner Frau als Besitzer das Westend Hotel. Ab Mitte der 1950er Jahre

zog Herbert Reiserer dann wieder nach Brixen und übergab das Westend Hotel einer Geschäftsführerin. Ab dieser Zeit arbeitete das Hotel mit Verlust

bis Herbert Reiserer Anfang der 1960er Jahre das Westend Hotel verkaufte. Herbert Reiserer arbeitete ab Mitte der 1950er Jahre bis 1968 als Geschäfts-

führer im Goldenen Kreuz - dessen Besitzer jedoch Peter Paul Reiserer bis zu seinem Tod 1968 blieb. Nach dem Tod von Peter Paul Reiserer  erbte das

Hotel Goldenene Kreuz und die Marmeladefabrik Reiserer Sieghard.

 

ehemaliges Hotel Westend

Bezeichnung: ehemaliges Hotel Westend

Lage: Hauptstraße 123, 125, 127, 

https://tools.wmflabs.org/geohack/geohack.php?pagename=Liste_der_Kulturdenkm%C3%A4ler_in_Bad_Neuenahr-Ahrweiler&language=de¶ms=50.5459_N_7.13474_E_region:DE-RP_type:landmark&title=ehemaliges+Hotel+Westend

Baujahr: um 1900

Beschreibung: dreigeschossiger, dreiteiliger Putzbau, Jugendstil, um 1900

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkm%C3%A4ler_in_Bad_Neuenahr-Ahrweiler

 

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Projekt

Haus Westend

Adresse

Bad Neuenahr Hauptstraße

m² WF / VK

3.450 m²

Anzahl der Einheiten

35 ETW´s

Baujahr /(Umbau)

2008

http://www.tecklenburg-bau.de/referenzen/denkmalgeschuetzte-immobilien/bad-neuenahr-hotel-westend-2009/

Während der Ausbauphase des Westend-Hotels war im Barocksaal unter den zeitgenössischen Kronleuchtern

die Bauleitung untergebracht. Heute ist der Raum komplett leer und wartet auf eine neue Nutzung.
Foto: Jochen Tarrach - Jochen Tarrach

Rhein-Zeitung

22.07.2011, 14:39 Uhr

Bad Neuenahr: Barocksaal soll erhalten bleiben

22.07.2011, 14:39 Uhr

Bad Neuenahr: Barocksaal soll erhalten bleiben

Bad Neuenahr - Droht dem unter Denkmalschutz stehenden Barocksaal des ehemaligen Westend-Hotels in Bad Neuenahr der langsame Verfall? Obwohl aus der ehemaligen Nobelherberge der Kaiserzeit an der Hauptstraße in den vergangenen Jahren längst ein modernes Appartementhaus geworden ist, steht der einstige prunkvolle Speisesaal einsam und leer da. 

 

Bundesweit wird nun versucht, einen neuen Nutzer zu finden. Die alte denkmalgeschützte Fassade, die in Jahrzehnten artfremder Nutzung des Gebäudes wenig gepflegt wurde, vor sich hin bröckelte und schließlich mit Netzen vor herabfallenden Brocken gesichert werden musste, ist neu erstanden und hinter ihr 35 Komfortwohnungen.

In Bauabschnitten ist das einst vornehme Hotel von Carl Schröder in der Blütezeit des Kurbades in den Jahren 1873 bis 1910 gebaut worden. Deutscher und europäischer Adel sowie reiche Geschäftsleute und Politiker fanden einst hier standesgemäße Unterkunft. Nur ein Überbleibsel des alten Prachthotels ersten Ranges steht in seiner Substanz noch gut erhalten und original so da, wie es einst die letzten Gäste verlassen haben: der wunderschöne barocke Speisesaal an der Rückseite des Hauptgebäudes.

Er stößt, kaum als prächtiger Saal zu erkennen, mit seiner   rückwärtigen Wand an den Parkplatz der Volksbank. Auf mehr als 220 Quadratmetern wurde hier einst den vornehmen Gästen alles an Speisen und auch Unterhaltung geboten, was Kur und Gesundheit dienlich war. Die Firma Tecklenburg GmbH aus Straelen bei Kleve hatte 2007 das seit Jahren leer stehende historische Hotel inklusive des unter Denkmalschutz stehenden Speisesaals für 606 000 Euro ersteigert. Im Januar 2008 begannen die Ausbauarbeiten, es wurden Millionen investiert, und inzwischen sind die neu entstandenen Wohnungen meist verkauft oder teilweise auch vermietet.

Der Fokus liegt nun darauf, den barocken Saal einer neuen Nutzung zuzuführen. "Es wird schwierig werden, für den schönen Saal des ehemaligen Westend-Hotels in Bad Neuenahr eine angemessene Verwendung zu finden", da ist sich selbst Makler Georg Lennartz vom Büro Engel & Völkers aus Bad Neuenahr sicher. Er versucht bundesweit, das Objekt an den Mann zu bringen. Zwar hat er eine ganze Menge Ideen, aber zur Umsetzung gehören eben potente Investoren.

Ein Veranstaltungssaal könnte daraus werden oder auch ein Großraumbüro, eine Kunstgalerie oder eine allgemeine Ausstellungsfläche. Schwieriger, aber nicht völlig unmöglich würde es mit einem Restaurant, da dazu noch umfangreiche Nebenräume notwendig wären, die aber nur bedingt da sind.

Natürlich hat man sich auch im Rathaus Gedanken über die Nutzung des Saales gemacht, denn er ist ein echtes Schmuckstück. Und da er unter Denkmalschutz steht, darf er auch nicht einfach abgerissen werden. Aber die Stadt verfügt im Rathaus, dem alten Hotel Flora, selbst über einen schönen Barocksaal und hat keine Nutzung für einen weiteren Saal. Man sei bezüglich der zukünftigen Nutzung des Westend-Saales in Abstimmungsgesprächen mit der Denkmalbehörde sowie den Gremien der Stadt. Ein endgültiges Ergebnis stehe aber noch nicht fest, so klang es schon vor Monaten auf Nachfrage der RZ aus der Verwaltung. Wenn also nicht Kollege Zufall in Zukunft eine wichtige Rolle spielt, ist zu befürchten, dass ein schönes, altes Stück Bad Neuenahr trotz Denkmalschutz und großer Bemühungen langsam aber sicher verfällt.

Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach

 

Copyright © Rhein-Zeitung 2011. Texte und Fotos von Rhein-Zeitung.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung, siehe Impressum.

http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/bad-neuenahr_artikel,-Bad-Neuenahr-Barocksaal-soll-erhalten-bleiben-_arid,280059.html

 

Hotel "Westend" Bad Neuenahr

Das ehemalige Hotel "Westend" in Bad Neuenahr, Vorzeigehotel der Kaiserzeit, wurde 2008 zu einem Apartmenthaus mit 35 Eigentumswohnungen umgebaut.

 

Anschrift

Hauptstraße

Bad Neuenahr

Geschichte

Das Hotel wurde in mehreren Abschnitten zwischen 1873 und 1910 gebaut. Zum Hotel gehörte ein Barocksaal, der als Speisesaal diente.

Die Firma Tecklenburg GmbH aus Straelen bei Kleve ersteigerte das jahrelang leer stehende historische und unter Denkmalschutz stehende Gebäude im Jahr 2007 für 606.000 Euro und begann im Januar 2008 mit Umbau und Sanierung. Auch der barocke Speisesaal soll erhalten bleiben und renoviert werden. Der erste Eindruck von dem Haus wird von der prächtigen Fassade zur Hauptstraße hin geprägt. 

Mediografie

  • Jochen Tarrach: Hotelfassade vermittelt Eindruck vom Glanz der Kaiserzeit. Westend-Hotel in Bad Neuenahr wurde Appartementhaus, in: Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2010, S. 79-81
  • Jochen Tarrach: Barocksaal soll erhalten bleiben, rhein-zeitung.de vom 22. Juli 2011
  • Jochen Tarrach: Neuer Glanz für das "Westend" - Große Pläne für den Umbau des Gründerzeithotels - Gebäude steht unter Denkmalschutz - Wohnungen und Arztpraxen, in: Rhein-Zeitung vom 4. Juni 2004
  •  

http://www.aw-wiki.de/index.php/Hotel_%22Westend%22_Bad_Neuenahr

                             

   

Objektbeschreibung

Beschreibung:Haus Westend bietet ca. 35 Eigentumswohnungen in einer der besten Lagen im Bonner Umland.
Gerade bei solventen Menschen in mittleren Jahren gilt die Kurstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler als feinste Adresse. Angestellte schätzen ihre Lage im „grünen Vorgarten von Bonn“ nur 30 Autominuten von der Rheinstadt.
Die Spitzenposition von Bad Neuenahr-Ahrweiler auf dem Immobilienmarkt Bonn-Rhein-Sieg wird auch bestätigt durch die aktuelle Wohnmarktstudie des IVD Region West 2006. Laut dieser kam es 2005 in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz zu Preisrückgängen – nur in Bad Neuenahr- Ahrweiler, Sinzig und Linz blieben die Kaufpreise stabil:
„Diese Städte zählen zum Einzugsgebiet Bonns, wo die Nachfrage hoch ist und die Preise konstant sind“, so das Fazit.
Dementsprechend sind in Bad Neuenahr- Ahrweiler derzeit solide Mieten von ca. 7 EUR/ m² kalt zu erzielen. Auf dem regionalen Immobilienmarkt, der fast ausschließlich Neubauobjekte bietet, stellen die Altbauwohnungen von Haus Westend zudem eine Rarität dar:
Zweifellos ist ihnen mit ihrem exklusiven historischen Charme eine hohe Nachfrage sicher.
Mit günstigen Kaufpreisen schon ab 2.200,– EUR/ m² sowie den Vorteilen von Erbbaurecht und Denkmalabschreibung – nach § 7 i/10 f EstG können Selbstnutzer 90 % der Sanierungskosten abschreiben, Kapitalanleger sogar 100 % – hält diese noble Immobilie für Käufer also ein erfreuliches Preis-Leistungspaket bereit.
Kurz: Haus Westend positioniert sich auf dem Markt als ein Ausnahmeangebot, das für Anleger eine ganz neue „Belle Époque“ einläutet.
Zustand:Die Vorteile im Überblick:
- Ca. 35 Eigentumswohnungen
- Wohnflächen von ca. 50 bis ca. 141 m²
- Gründerzeitimmobilie mit Belle Epoque-Charme
- Begehrte Lage in der Kurstadt Bad Neuenahr, nur eine h Autofahrt von Bonn- Beste Verkehrsanbindungen via Bus, Bahn und Autobahnring
- Viele reizvolle Angebote der Kurstadt fußläufig vom Objekt (Kurpark, Rotweinwanderweg, Spielbank Bad Neuenahr, Ahr-Thermen, Gourmetrestaurants etc.)
- Hochwertige Sanierungs- und Ausstattungsqualität
- Wohneinheiten mit Balkon, Terrasse, EG mit Gartenanteil
- Günstige Kaufpreise von durchschnittlich ca. EUR 2.200,– /m² Wohnfläche
- Denkmalabschreibung gemäß § 7i /10f EStG auf bis zu ca. 70 % des Kaufpreises
- Ausreichend viele PKW- und TG-Stellplätze
- Mietsicherheit dank realistischer Mieten (Mietpool optional)
- Steueroptimiert dank Erbbaurecht
Ausstattung:Hochwertige Sanierungs- und Ausstattungsqualität
Sonstiges:Günstige Kaufpreise von durchschnittlich ca. EUR 2.200,– /m² Wohnfläche.
Denkmalabschreibung gemäß § 7i /10f EStG auf bis zu ca. 70 % des Kaufpreises
Verkaufspreis:ab  110.000,00 EUR  (Günstige Kaufpreise von durchschnittlich ca. EUR 2.200,– /m² Wohnfläche.)

 

 Wohnfläche: Wohnflächen von ca. 50 bis ca. 141 m²
Nutzfläche: k. A.
Grundstücksgröße: k. A.
Baujahr: Altbau Sanierung
Zimmerzahl:2 bis 5 Zimmer
Etagen:k. A.
Garage / Stellplatz:Ausreichend viele PKW- und TG-Stellplätze
Balkon:Wohneinheiten mit Balkon, Terrasse, EG mit Gartenanteil
Terrasse:Wohneinheiten mit Balkon, Terrasse, EG mit Gartenanteil
Heizungssystem:lt. Baubeschreibung
Bodenbelag:lt. Baubeschreibung
Terrasse:Wohneinheiten mit Balkon, Terrasse, EG mit Gartenanteil
Frei ab:Fertigstellung

http://www.rendite-invest.de/wohnungen.haeuser/g189/g189.htm

http://penthouse-loft.de/

 


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